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Feingold

Gold ist ein Metall, das (allerdings selten) gediegen in der Natur vorkommt und schon vor tausenden Jahren in den seinerzeit hochstehenden Kulturen (Inka´s -Peru-, Azteken -Mexiko-, Ägypter, Sumerer und Chinesen) gefunden und bearbeitet wurde, hauptsächlich zu Schmuck und/oder als Grabbeigaben. Mit seiner auffallend glänzenden gelben Farbe, seiner Seltenheit und auch wegen seines Glanzes war es sehr geliebt und geschätzt, zumal es sich sehr gut verarbeiten läßt.


Gold korrodiert nicht, läuft nicht an und ist auch gegen Säuren und Laugen weitesgehend resistent.

Feingold entsteht, wenn das gefundene Gold in der Raffinerie von unerwünschten Stoffen getrennt wird. Raffination ist somit als Reinigung zu verstehen.

Feingold läßt sich mit vielen anderen Metallen verbinden (=legieren).

Die Reinheit von Gold im Mittelalter in Karat angegeben. 24 Karat entspricht purem Gold (Feingold).

Mit Einführung des metrischen Systems wurde die Umstellung auf Promille-Angaben vorgenommen. So bedeutet der Stempeleindruck „750“, dass das Metall von 1000 Gewichtsanteilen 750 Anteile (d. h. 3/4) reines Gold enthält, entsprechend 18 Karat („585“ entspricht 14 Karat, „375“ entspricht 9 Karat und „333“ entspricht 8 Karat).

Die gängisten Anlage – Goldmünzen haben entweder 916,6 Promille (Krügerrand, American Eagle) oder 999,9 Promille Gold (Nugget, American Buffalo). Die Reinheit kann aber auch mit einer Dezimalzahl angegeben werden, zum Beispiel als 0,999 oder 1,000 (Feingold).